Holunder Karaffe gespritzt Sirup Sommer Bluete | © Steiermark Tourismus, ikarus.cc

Holunderblütensirup selbst gemacht

Für rund 4 Liter Sirup

Zutaten Holunder-Sirup:

  • 4 kg Zucker
  • 4 Zitronen (unbehandelt)
  • 4 Liter Wasser
  • 4 Orangen (unbehandelt)
  • 50 Stück Holunderblüten (Dolden)
  • 100 g Zitronensäure

Holunder aus der Steiermark

  • Holunder hat im Obstbau der Steiermark – gleich nach dem Apfel – die zweitgrößte Bedeutung. Der Südosten der Steiermark ist für den Anbau von Holunder sehr gut geeignet: Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass der Holunder hier besonders viele Inhaltsstoffe enthält. Grund dafür ist mit hoher Wahrscheinlichkeit der vulkanische Boden. Holunderblüten sollten immer tagesfrisch verarbeiten, die Blüten sind im Kühlschrank maximal eine Nacht lagerfährig. Holunderblüten haben das beste Aroma, wenn sie gegen Mittag an einem sonnigen Tag geerntet werden. Die Blüten sollten frisch aufgeblüht sein. Sie können auch nur schwer eingefroren werden, da sie beim auftauen braun werden.
  • Übrigens: Am Holunderhof von Familie Leiner in Großpesendorf können Holunderblüten am Feld selbst gepflückt werden!

Zubereitung Holunder-Sirup:

Zitronen und Orangen heiß abwaschen und in Scheiben schneiden. Das Wasser mit Zucker und Zitronensäure gut aufkochen und auskühlen lassen. Holunderblüten vorsichtig in stehendem kalten Wasser waschen. Zitronenscheiben und Holunderblüten in ein sauberes Gefäß geben und die Mischung aus Waser und Zucker dazugeben. Zugedeckt 2-3 Tage bei Zimmertemperatur ziehen lassen, zwischendurch umrühren. Durch ein feines Sieb gießen, erneut aufkochen und heiß in saubere Flaschen füllen. Fest verschließen und kühl und dunkel lagern.


Serviertipp für Holler-Sirup:

  • Gerade an heißen Sommertagen ist ein Holler-Spritzer mit Mineralwasser (eventuell auch mit etwas Weißwein ergänzt) ein herrlicher Genuss! Der Holundersirup ist mindestens sechs Monate haltbar.