Kapelle Nachmittagssonne Sichauf rot Sankt Anna am Aigen | © Edgar Strasser

Kirche und Kapellen

St. Anna am Aigen wird auch das Steirische Bethlehem genannt. Aus keiner anderen Pfarre in Österreich stammen so viele Priester, Ordensschwestern und -brüder sowie Laien, welche sich in den kirchlichen Dienst gestellt haben.


Das Steirische Betlehem

36 gezählte Priester stammen aus der Pfarre St. Anna am Aigen, wobei vier Priester weit über die Grenzen der Steiermark hinaus bekannt geworden sind. Dies sind Kardinal Franz Andreas Frühwirth, Bischof Leopold Schuster, Domkapellmeister Anton Lippe und der jetzige Erzbischof Franz Lackner.

Die Pfarrkirche St. Anna am Aigen ist der Heiligen Anna geweiht und wurde 1712 errichtet. Sie wurde nach Süden errichtet und bietet einen imposanten Blick in die Umgebung. Neben den Gottesdiensten werden auch regelmäßig Konzerte von nationalen, wie auch internationalen Künstlern abgehalten, welche immer gut besucht sind.

 

Kapellen in St. Anna am Aigen

Im 19. Jahrhundert wurden in der Pfarre St. Anna sechs Kapellen als Zeichen für den tiefempfundenen Glauben der Bevölkerung erbaut. Neben der alten Tramerkreuzkapelle, die ja bereits im Jahr 1733 erbaut worden war und damit die älteste Kapelle der Pfarre ist, wurden in dieser Zeit weiters die Kapelle in Frutten (1841/42), in Scheming (1863) und in Jammberg (1887) errichtet. Weiteres wurden eine neue Dorfkapelle in Hochstraden (1974) und die Kapelle in Woboth (1981) gebaut. Im Jahr 1986 wurde ebenfalls die stark angegriffene Kapelle in Sichauf neu aufgebaut.

Pfarrkirche Sankt Anna am Aigen Steiermark | © Thermen- & Vulkanland Steiermark, Harald Eisenberger

Pfarrkirche St. Anna am Aigen

Wo heute in St. Anna am Aigen die Pfarrkirche steht, stand früher eine Annakapelle, welche im Jahre 1545 erstmals genannt wurde. Die Kapelle war sehr klein und nur dürftig ausgestattet, diente den Leuten aber als gemeinsame Stätte des Gebetes.